Die Auenlandschaft Hohenrode

Das Naturschutzgebiet „Auenlandschaft Hohenrode“ umfasst einen 127 ha großen ehemaligen Kiesabbaubereich innerhalb eines Weserbogens östlich der Stadt Rinteln.

Der Naturschutzbund Niedersachsen (NABU) ist Eigentümer der Flächen und hat hier ein einzigartiges Naturjuwel entstehen lassen. Auf einem 0,5 km langen Stichweg und einem 1,5 km langen Rundweg können Besucher das Gebiet kennenlernen.

Unser Baumhaus in Hohenrode steht direkt an der Auenlandschaft, aus den Fenstern und von der Terrasse aus schauen Sie direkt auf die Seenlandschaft und können insbesondere die bunte Vogelwelt erkunden. Bringen Sie ein Fernglas mit!

Das Gebiet wird von altwasser­ähnlichen Kiesseen mit Steilufern, Flachwasserzonen und auch bei Hochwasser nur selten überfluteten Inseln sowie standorttypischen Weich- und Hartholzauwäldern geprägt. Daneben sind Flutmulden, versumpfte Zonen und temporäre Stillgewässer sowie Kies- und Sandbänke und Pionierstandorte auf Rohböden zu finden. Das Naturschutzgebiet unterliegt der natürlichen Flussdynamik und kann sich naturnah entwickeln. Es stellt einen wichtigen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere dar. So sind hier u. a. verschiedene Amphibien und Reptilien heimisch. Die Wasserflächen bieten Libellen einen Lebensraum, in den Kiesteichen leben zahlreiche wirbellose Organismen wie z. B. Muscheln.

Das Naturschutzgebiet ist auch Lebensraum für viele Vogelarten. So sind an den Kiesteichen u. a. Höckerschwan, Graugans, Reiherente, Krickente, Knäkente, Haubentaucher und Zwergtaucher heimisch. Auf den offenen Flächen zwischen den Teichen leben und brüten Flussregenpfeifer. Auch verschiedene Singvögel sind im Naturschutzgebiet heimisch. So bieten die Weichholzauenwälder der Beutelmeise einen geeigneten Lebensraum. Weiterhin sind z. B. Goldammer, Bluthänfling, Feldlerche und Rohrammer anzutreffen. Es leben hier Eisvogel und Uferschwalbe. Sie können an Steilhängen der ehemaligen Kiesabbauflächen ihre Brutröhren bauen. Für Flussseeschwalben wurden Brutflöße in den Kiesteichen verankert. Auch für den Fischadler wurde eine Nisthilfe errichtet.
Der Seeadler nutzt das Gebiet ganzjährig zur Nahrungssuche und auch Fischadler sind als Nahrungsgäste anzutreffen. Im Winter überwintern hier verschiedene Vogelarten, z. B. Grau- und Blässgänse, Kormorane, Schell-, Reiher-, Tafel- und Pfeifenten, Zwerg- und Gänsesäger sowie Silberreiher.

Teile des Naturschutzgebietes werden mit Eseln, Schafen und Galloway-Rindern extensiv beweidet, um Offenlandflächen zu erhalten.

Die obigen Informationen stammen aus den nachfolgenden Quellen, Sie können dort viele weitere Informationen zur Auenlandschaft erhalten:

NABU Rinteln - Auenlandschaft

Wikipedia - Auenlandschaft

Land Niedersachsen - Auenlandschaft


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